Tatort „Tempelräuber“ aus Münster

tatort-logoDiesmal hat es sich mal wieder gelohnt den Tatort zu gucken!

Und natürlich wieder der münsteraner Tatort der es allen vormacht. Langsam wird es richtig öde wie amüsant und gut die immer sind.. Fast schon streberhaft..

Es war mal wieder der Knaller. Ein Spruch jagte den nächsten. Ich sage nur: „Was ist das in ihrem Gesicht? Ein Lächeln? Oder hatten sie einen Schlaganfall?“

Schön auch die gemeinen fiesen Sticheleien gegenüber der kleinen Assistentin!

Und die Schauspieler fand ich allesamt auch wieder toll. Sogar die Nebenrollen. Also die blonde Tochter usw..

Wer der Mörder war blieb mir bis ganz zum Schluß auch schleierhaft; Wer war der Mörder?

Der kleine Junge. Der Sohne von der Haushälterin, die zusammen mit dem einen Priester heimlich ein Familienleben lebte. Motiv: Panik und Angst. Der andere Priester hatte die Familie samt anderer Tochter irgendwie unter Druck gesetzt.

Und dann?

  • 01.11.2009 Tatort „Schweinegeld“ aus Berlin (Ritter & Stark)
  • 08.11.2009 Polizeiruf „Endspiel“ (Obermaier & Tauber)
  • 15.11.2009 Tatort „… es wird Trauer sein und Schmerz“ aus Hannover (Lindholm)

Viel Spaß und eine schöne Woche, Eure Frau Blogonese!

Tatort „Um jeden Preis“ aus München

tatort-logoGenial. Einfach genial wie schlecht dieser Tatort war.
Trotz guter Schauspieler. Das muß man erstmal schaffen…

Ersteinmal konnt ich ja gar keinen Tatort gucken.

Es war so:

ich ging nach Hause in der Erwartung eines ruhigen Abends. Ich hatte eigentlich vor mich mit einer Wärmflasche (zur Zeit ohne Heizung!) und etwas zu essen (Maultaschen) vor den Fernseher zu legen und zwischen James Bond, den Vulkan (aua!!) und Tatort hin und her zuschalten..

Und das habe ich dann auch gemacht. Doch dann:
ZSCHONG!

Und plötzlich sah ich:

stromausfall

STROMAUSFALL.
Und keine Ahnung wo der Sicherungskasten ist. Und keine Taschenlampe.

Super.
Man wird da wieder auf die wesentlichen Tatsachen zurückgeworfen.
Erstmal eine rauchen…

Ich bin dann nach einiger Zeit zu einer Freundin geflüchtet und dort haben wir die Wiederholung des Tatorts auf ‚Einsfestival‘ geguckt.

Unfaßbar.

Wir haben uns alle 2 Minuten gegenseitig gefragt wieso wir nochmal eigentlich Tatort gucken und wußten es nicht mehr.

Seufz

Dieser nervige Italiener (ging es denn bitte nicht ein bißchen dicker aufgetragen?)…

Die genialen schlimmen, bösen KlatschreporterInnen die alle AlkoholikerInnen sind und die bei einer Boulevardpresse arbeitet, welche einfallsreicherweise „die Zeitung“ heißt…

Das Geschwafel von wegen: „Neue Ideen haben immer alte Gegner…“ oder „Wie entsteht Realität?- Aus Visionen…“

Brech!

Diese genialen Rückblenden wo Ivo für die ganz Blöden extra ein Stirnband mit seinem Namen trug–
Herrlich diese eine Rückblende in der Ivo ausgetrickst wird und das alles schön in Laien-schauspieltruppen-manier. Und alles 2 Meter vom Ziel entfernt.

Und dann war alles so absehbar. Wir sagten: Paß auf, gleich spielen die noch zusammen Fußball/joggen wie früher!
Nächste Szene: sie spielen Fußball im Schnee….

Und Bitte. Bitte. Wann geht dieser Ivo zum Friseur??????
Wann?

Puh..

Wer war der Mörder?

Schlußendlich war es wohl einfach Selbstmord allerdings waren dieser Leo und sein Vater nicht unbeteiligt. Dieser Leo hatte den schwulen Journalisten mit einem Video in der Hand usw.

Alles recht merkwürdig.

Das ALLER-ALLER-Beste waren aber folgende Szenen:

Opa geht an Handy und guckt dabei doof.
Ein paar Minuten später:

Opa dringt in Wohnung des toten Journalisten ein und setzt sich an Computer.

Computer ist direkt an.

Opa zieht irgendeine Schublade auf und holt ein Usb-Stick raus. Opa steckt Usb-Stick zielsicher in Computer und zieht irgendwelche Daten die „Leo“ heißen auf den Stick.

Und dann muß Opa nur noch alle Daten vernichten und klickt ganz einfach auf:

internet-loeschen

Pahahahaahahaha. Wir haben am Boden gelegen!!! Super!!
Vor allem weil später noch erwähnt wurde, dass Opa einen Computerkurs macht..

Herrlich!

Und demnächst?

  • 25.10.2009 Tatort „Tempelräuber“ aus Münster (Boerne & Thiel)
  • 01.11.2009 Tatort „Schweinegeld“ aus Berlin (Ritter & Stark)
  • 08.11.2009 Polizeiruf „Endspiel“ (Obermaier & Tauber)
  • 15.11.2009 Tatort „… es wird Trauer sein und Schmerz“ aus Hannover (Lindholm)

Viel Spaß und eine schöne Woche, Eure Frau Blogonese!

Tatort „Vermisst“ aus Ludwigshafen

tatort-logoNachtrag zu letzten Sonntag:

Etwas kompliziert aber gar nicht schlecht!

Mir hat das Team mal wieder richtig gut gefallen. Dass dieser Tatort auch zu Ehren des 20jährigen Dienstjubiläums von Lena Odenthal gedreht wurde, habe ich allerdings erst hinterher erfahren..

Der heimliche Star war ohnehin der Hunde mit den Schlappohren (die Sofa-Rolle).. Der so schön nebenher schluffte in einer Szene..

Ich fand schön, dass die Einsamkeit der Komissarin rüberkam und es auch ein bißchen komisch sein durfte ab und zu (Odenthal zu Ritterling dem Mörder: „Wir passen einfach nicht zusammen…“)
Und dann natürlich dieser verzwickte Fall..

Wer war der Mörder?

Ritterling wurde wegen Mordes an seiner damaligen Frau verurteilt. Es kommt aber raus, dass das damals gar nicht seine Ehefrau war sondern das verschwundene Mädel. Im nachhinein bringt er dann, als er aus dem Knast draußen ist, seine Ehefrau nun wirklich um..

Und demnächst?

  • 18.10.2009 Tatort „Um jeden Preis“ aus München (Batic & Leitmayr)
  • 25.10.2009 Tatort „Tempelräuber“ aus Münster (Boerne & Thiel)
  • 01.11.2009 Tatort „Schweinegeld“ aus Berlin (Ritter & Stark)
  • 08.11.2009 Polizeiruf „Endspiel“ (Obermaier & Tauber)
  • 15.11.2009 Tatort „… es wird Trauer sein und Schmerz“ aus Hannover (Lindholm)

Viel Spaß, Eure Frau Blogonese!

Die spinnen die Kölner..

a) Es regent hier jeden Tag.

b) Man hält im Laden und an der Supermarktkasse öfter mal ein Schwätzchen.. Jeder kennt jeden, man ist per Du…

c) Nachdem ich mich gestern in einem zugegebenermaßen rüden Ton und doch recht emotional über den Tatort ausgelassen hab und Millowitsch erwähnte, steht heute vor mir an der Supermarktkasse Mariele Millowitsch. Köln ist ein Dorf.
Wen es interessiert: Sie hat nur gesunde und leckere Sachen gekauft.

d) In Köln kostet ein Bier am ‚Büdchen‘ (BÖÖtjschen) 1,10!!!!!!
(Zum Vergleich: ein Sterni in Berlin im Spätkauf 45 Cent)

Einen schönen Abend wünscht herzlichst Euch
Eure Frau Blogonese

Tatort „Platt gemacht“ aus Köln

tatort-logoGut, was soll man denn zum gestrigen Abend sagen?

Hier ist es ja schon ganz schön zusammengefaßt mit: „Ein Film, in dem eine Leiche herumliegt, der sichtbar die Halsschlagader klopft (..)“.

So kann man es wirklich sagen!

Ich bin immer wieder baff wie schlecht Tatorte sein können..
und wie weltfremd Regisseure und Schauspieler..

Kam da denn keiner auf die Idee mal mit einem Verantwortlichen zu sprechen und zu sagen:
Das was wir hier machen ist peinliche unrealistische Grütze!!
?

Ging es denn bitte noch ein bißchen absurder?

Menschen mit schlecht sitzenden sauberen Mützen, lustich verschmiertem Kajal und völlig frisch aus der Wäsche guckend (die komplette Laienschauspieltruppe von Meppen oder sonstwo) spielen Obdachlose die alle rund um die Agneskirche rumhängen.

Ich hab mich kaputtgelacht.

Und dann immer dieses leise Gestöhne:
Überraschung: ooooohhh… das soziale Netz ist nicht mehr so engmaschig…. oooooh…. das kann alles so schnell gehen…. oooohhhh……. die armen Menschen…. oooooohh…..

Ich weiß gar nicht was am unrealistischsten daherkam:

Die Currywurstbuden-Besitzer? „Dieses Pack!!“

oder..

dass ein Kommissar das Fahrrad von einem Obdachlosen mitsamt allen Tüten klaut woraufhin es ihm auch geklaut wird (diese schlechte Welt!)

oder..

Die Jura-Frau die in einem Anfall von übelster Schauspielerei versucht dem Zuschauer nahezubringen, dass die Juristen jetzt bald (neben den Medizinern) die Geisteswissenschaftler von morgen sind und alle bei unbezahlten Praktika und Hartz4 enden werden und sie gar nicht mehr weiß wie sie ihre Rechnungen bezahlen soll und sie deshalb bald auch auf der Straße steht..

oder..

dieser Oberschlaumeier-Schauspieler dem ich im Leben keinen Menschen abgenommen habe der (aus Buße) obwohl er reich ist auf der Straße lebt, also ernsthaft unter der Brücke schläft und dabei keinen Alkohol trinkt. Ich lache mich KRINGELIG!

oder..

der schwule Schönheitschirug (zum Kennzeichen: ein lila Tüchlein um), der ein Verhältnis mit dem jungen Obdachlosen hatte und der Frau vom Kommissar ein Face-lift macht????!!

Hilfe.

Und als wäre das nicht alles genug, singen am Ende die Höhner zusammen mit ganz vielen schlechten Statisten ein Lied…….
„Und sie nennen sich Berber“ oder so ähnlich.

Und plötzlich steht auch Millowitsch da. Warum?

Ist Millowitsch ein Obdachloser? Hat er gar das Drehbuch geschrieben? Ist er mit dem Regisseur befreundet und will an diesem Meilenstein der Tatortgeschichte teilhaben???

Wir werden es nie erfahren!

Aber mal ernsthaft:

Wer war der Mörder?
Die Jura-Trulla, die die Kusine von dem angeblichen Penner/Millionär war. Sie war scharf auf sein Erbe und hat aus Versehen einen falschen Obdachlosen erwischt.

Liebe Leute, ich weiß nicht wie Ihr das seht aber ich finde dieser Tatort geht neben dem legendären ‚Gruben-Tatort‘ in die Annalen der schlechtesten Tatorte ein: der sog. ’so-unrealistisch-wie-geht-Tatort’…

Eine schöne Woche wünscht Eure Frau Blogonese!!

Und dann?

  • 11.10.2009 Tatort „Vermisst“ aus Ludwigshafen (Odenthal & Kopper)
  • 18.10.2009 Tatort „Um jeden Preis“ aus München (Batic & Leitmayr)
  • 25.10.2009 Tatort „Tempelräuber“ aus Münster (Boerne & Thiel)
  • 01.11.2009 Tatort „Schweinegeld“ aus Berlin (Ritter & Stark)
  • 08.11.2009 Polizeiruf „Endspiel“ (Obermaier & Tauber)

NACHTRAG

Nachtrag zum Tatort „Platt gemacht“ aus Köln:
-Soviel zum Thema Obdachlose rund um die Agneskirche:

tatort-platt-gemacht-agneskirche

Einen schönen Start ins Wochenende wünscht Euch
Eure Bibi!