Magister, Bewerben & Co – Speichern, speichern, speichern..

mal was anderes als EM.

Habe ich mich heute gleich ZWEImal unmittelbar in meine Uniabschlußphase (also Magisterarbeit schreiben & lernen) zurückversetzt gefunden..

Ich habe heute alles gemacht was ich damals gemacht habe um mich vor dem schreiben/lernen zu drücken (Betroffene wissen sicher wovon die Rede ist)..

Ich habe nämlich meine ganze Wohnung geputzt um mich vorm Bewerben zu drücken.

Leute, ich habe meinen Backofen geschrubbt (mit Backofenspray!!) UND mein Bad UND meine Küche gewischt, gesaugt UND meine Dusche geschrubbt..

kann man da eigentlich auch das Backofenspray anwenden? Nur so als Frage.. Die Dusche sah nämlich ähnlich aus 😉

Was man nicht alles für Sachen macht nur um nicht am Schreibtisch zu sitzen.. Da werden Besteckkästen gesäubert und Türen abgewischt..

Herrlich!

Und der zweite Moment des Zurückerinnerns an diese Zeit war dass ich einen Brief der FU im Briefkasten hatte und SOfort dachte:

Ganz klar, da ist was mit meinm Abschluß schiefgelaufen.. Ich hatte mir kurz nach Abgabe der Arbeit schonmal diesen fiktiven(!) Brief überlegt:

Sehr geehrte Frau xy,

leider müssen wir Ihnen mitteilen, daß Ihre Arbeit im Rahmen der Magisterabschlußprüfung nicht den Ansprüchen einer universitären Ausbildung genügt. Ihre mit dem Prädikat „grober Unfug“ ausgezeichnete Untersuchung entspricht nicht annähernd den wissenschaftlichen Standards der Freien Universität zu Berlin. Wir müssen Ihnen somit nachträglich nach Paragraph  §75b-92a Absatz ff sogar die Hochschulreife und den Magisterabschluß aberkennen.

Da Ihre Grundschulausbildung an einer Montessori-Schule nicht als Aufnahme an städtischen Gymnasien zugelassen ist haben Sie also zur Zeit keinerlei schulische Ausbildung.

Bitte nehmen Sie umgehend einen unserer psychologischen Dienste in Anspruch. Zu Ihrem eigenen Gunsten teilen wir Ihnen hiermit mit, daß keinerlei Anspruch auf eine Rückzahlung Ihrer Einzahlungen an die Universität zu Berlin seit 1999 besteht.

Mit freundlichen Grüßen,
FU

Andere unmittelbare (völlig FIKTIVE!) Reaktionen auf meine Magisterarbeit hätten auch sein können:

Ein deutliches Zeichen der Mißstände an den deutschen Universitäten in Deutschland!
(FAZ)

Das ist so billig, da kann man noch nicht mal Witze drüber machen!
(Titanic)

Tokio Hotel schreibt einfach die besseren Texte!
(Bravo)

An besseren Tagen hatte ich allerdings eher folgende ‚Klappentexte‘ im Kopf entworfen:

Eine blutjunge Studentin legt uns hier ein Werk vor, das seinesgleichen sucht. Einfach und doch bestimmt fühlt sie der Ästhetik des lange unterschätzten Fragments auf den Zahn. Die Stärke dieser Arbeit liegt in der tiefen philosophischen Analyse, die vermuten läßt, nein uns sicher macht, daß hier ein großes Talent auf den Durchbruch wartet.
(Marcel Reich Ranicki)

Der Beweis: Sex und Intelligenz schließen sich nicht aus!
(Playboy)

Ein Lesespaß!
(Frau im Spiegel)

Meine Grüße gehen an alle raus, die jetzt Magisterarbeit schreiben müssen..

Leute: Speichern, speichern, speichern!!

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(Foto B.B.)

PS: Der Brief war eine Einladung zur feierlichen Übergabe. Dafür soll man das Zeugnis zurückschicken.

Süß!

Gute Versuch!
Ich schick denen doch nicht mein Zeugnis zurück 😉

Spanien-Schweden noch verdauend.. Bibi Blogonese

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