Tatort „Um jeden Preis“ aus München

tatort-logoGenial. Einfach genial wie schlecht dieser Tatort war.
Trotz guter Schauspieler. Das muß man erstmal schaffen…

Ersteinmal konnt ich ja gar keinen Tatort gucken.

Es war so:

ich ging nach Hause in der Erwartung eines ruhigen Abends. Ich hatte eigentlich vor mich mit einer Wärmflasche (zur Zeit ohne Heizung!) und etwas zu essen (Maultaschen) vor den Fernseher zu legen und zwischen James Bond, den Vulkan (aua!!) und Tatort hin und her zuschalten..

Und das habe ich dann auch gemacht. Doch dann:
ZSCHONG!

Und plötzlich sah ich:

stromausfall

STROMAUSFALL.
Und keine Ahnung wo der Sicherungskasten ist. Und keine Taschenlampe.

Super.
Man wird da wieder auf die wesentlichen Tatsachen zurückgeworfen.
Erstmal eine rauchen…

Ich bin dann nach einiger Zeit zu einer Freundin geflüchtet und dort haben wir die Wiederholung des Tatorts auf ‚Einsfestival‘ geguckt.

Unfaßbar.

Wir haben uns alle 2 Minuten gegenseitig gefragt wieso wir nochmal eigentlich Tatort gucken und wußten es nicht mehr.

Seufz

Dieser nervige Italiener (ging es denn bitte nicht ein bißchen dicker aufgetragen?)…

Die genialen schlimmen, bösen KlatschreporterInnen die alle AlkoholikerInnen sind und die bei einer Boulevardpresse arbeitet, welche einfallsreicherweise „die Zeitung“ heißt…

Das Geschwafel von wegen: „Neue Ideen haben immer alte Gegner…“ oder „Wie entsteht Realität?- Aus Visionen…“

Brech!

Diese genialen Rückblenden wo Ivo für die ganz Blöden extra ein Stirnband mit seinem Namen trug–
Herrlich diese eine Rückblende in der Ivo ausgetrickst wird und das alles schön in Laien-schauspieltruppen-manier. Und alles 2 Meter vom Ziel entfernt.

Und dann war alles so absehbar. Wir sagten: Paß auf, gleich spielen die noch zusammen Fußball/joggen wie früher!
Nächste Szene: sie spielen Fußball im Schnee….

Und Bitte. Bitte. Wann geht dieser Ivo zum Friseur??????
Wann?

Puh..

Wer war der Mörder?

Schlußendlich war es wohl einfach Selbstmord allerdings waren dieser Leo und sein Vater nicht unbeteiligt. Dieser Leo hatte den schwulen Journalisten mit einem Video in der Hand usw.

Alles recht merkwürdig.

Das ALLER-ALLER-Beste waren aber folgende Szenen:

Opa geht an Handy und guckt dabei doof.
Ein paar Minuten später:

Opa dringt in Wohnung des toten Journalisten ein und setzt sich an Computer.

Computer ist direkt an.

Opa zieht irgendeine Schublade auf und holt ein Usb-Stick raus. Opa steckt Usb-Stick zielsicher in Computer und zieht irgendwelche Daten die „Leo“ heißen auf den Stick.

Und dann muß Opa nur noch alle Daten vernichten und klickt ganz einfach auf:

internet-loeschen

Pahahahaahahaha. Wir haben am Boden gelegen!!! Super!!
Vor allem weil später noch erwähnt wurde, dass Opa einen Computerkurs macht..

Herrlich!

Und demnächst?

  • 25.10.2009 Tatort „Tempelräuber“ aus Münster (Boerne & Thiel)
  • 01.11.2009 Tatort „Schweinegeld“ aus Berlin (Ritter & Stark)
  • 08.11.2009 Polizeiruf „Endspiel“ (Obermaier & Tauber)
  • 15.11.2009 Tatort „… es wird Trauer sein und Schmerz“ aus Hannover (Lindholm)

Viel Spaß und eine schöne Woche, Eure Frau Blogonese!

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